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Vom Taubertal ins Breisgau – Auswärtsfahrt am 1. April

Zum Auswärtsspiel des SV Werder Bremen

Zu fünft machten wir uns heute auf den Weg ins Breisgau: Das Auswärtsspiel des SV Werder beim SC Freiburg der Saison 2016/17 stand auf dem Plan. Etwas ersatzgeschwächt machten wir uns keine sehr großen Hoffnungen auf einen klaren Sieg, aber wir sollten eines Besseren belehrt werden.

Auf der Hinfahrt zum Auswärtsfahrt zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg
Auf der Hinfahrt

Mit einem Mietauto machten wir uns auf den Weg einmal quer durch Baden-Württemberg.

Nach dem Finden eines guten P&R Parkplatzes nahe der Autobahn und einer Tram-Fahrt quer durch die Start kamen wir gut 30 Minuten vor Anpfiff am Schwarwaldstadion an. Der Gäste-Block war schon sehr gut gefüllt und nachdem wir den anderen Warriors Hallo gesagt hatten, suchten wir uns einen Platz.

Wir konnten dann noch etwas beim Warmmachen zusehen:

Aufwärmen vor dem Spiel
Aufwärmen vor dem Spiel

Pünktlich um halb 4 pfiff Schiri Wolfgang Stark das Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim Sportclub Freiburg dann an!

Halbzeit 1

Die erste Halbzeit war geprägt von der Effizienz der Bremer: Die spielbestimmende Mannschaft war überwiegend der Sportclub. Die Tore aber machte der SVW: Das 0:1 durch einen tollen Schuß in den Winkel von Max Kruse. Und das 0:2 direkt mit dem Pausenpfiff durch Thomas Delaney! Die Stimmung im Block war grandios!

Der Gästefanblock
Der Gästefanblock

Halbzeit 2

Und die zweite Halbzeit startete, wie die erste aufgehört hatte! Nach Flanke von Santi Garcia netzte Thomas Delaney gleich zu Beginn zum 0:3 ein! Konnte da noch was schiefgehen?

Ein Elfmeter für Freiburg – in totaler Feierstimmung bekamen wir es kaum mit. Felix Wiedwald hält ihn auch erst, kann den Ball aber nur abprallen, so dass der Ex-Bremer Nils Petersen doch noch zum 1:3 verkürzen kann. Und dann presst Freiburg für kurze Zeit richtig. Aber das gibt Bremen die Möglichkeit zum Kontern und einer wird grandios durch Fin Bartels mit der Hacke zum 1:4 abgeschlossen. Das muss es doch jetzt gewesen sein, oder?

Tatsächlich verkürzt aber Freiburg nochmals. Macht jedoch nix, denn Werder stellt den alten Vorsprung wieder her: Nach einer Ecke von Florian Kainz, dem man die Spiellust heute so richtig angemerkt hat, köpft Thomas Delaney zum 2:5 Endstand und markiert so seinen 3. Treffer des Tages!

Feiern mit der Mannschaft
Feiern mit der Mannschaft 1
Feiern mit der Mannschaft
Feiern mit der Mannschaft 2

Nach Schlusspfiff wird noch verhältnismäßig kurz mit der Mannschaft gefeiert. Im Anschluß daran machen wir uns aber auch schon wieder auf den Rückweg!

Es war ein Spiel, wie man es von Werder schon lange nicht mehr – oder überhaupt schon mal – gesehen hat: Man hat das Spiel nicht dominiert – Ballbesitz von lediglich 37% – aber stand hinten recht sicher: Luca Caldirola, Robert Bauer bis zur Verletzung, Theo Gebre Selassie und Niklas Moisander haben eine souveräne Leistung abgeliefert. Und dann wurden die Chancen eiskalt genutzt: effizient!

Das live zu sehen, und auch die tolle Stimmung im Block, das war die Fahrt zum Auswärtsspiel in Freiburg definitiv wert!

Das Spiel auf Fussballdaten.de

Tor des Monats September 2016

Der Ehrentreffer zum 1:4 im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am 17. September 2016 von Serge Gnabry steht zur Wahl für das ARD Sportschau Tor des Monats September 2016 !

Stimmt ab!

Stimmt auf der Website der Sportschau fleissig ab, damit Serge’s wirklich sehenswertes Tor (Direktlink zum Tor) wenigstens auf diese Weise noch gebührend gewürdigt wird! Für das Spiel hatte es ja leider keine große Bedeutung mehr….

UPDATE: Ergebnis:

Und tatsächlich wurde Serge Gnabrys Treffer zum Tor des Monats September 2016 gekürt! Herzlichen Glückwunsch!

Die Werder-Radltour 2015 – Von Franken nach Bremen

Hier möchte ich Euch von der Radtour nach Bremen im Frühling 2015 berichten. Start war Samstag, 25. April im mittelfränkischen Erlangen und 8 Tage später am 02. Mai wollte ich das Weserstadion in Bremen zum Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt erreichen!

Tag 1

(Erlangen –> Herzogenaurach –> Emskirchen –> Markt Erlbach –> Bad Windsheim –> Archshofen –> Ochsenfurt –> Würzburg)

Am heutigen Samstag ging es also los. Trotz mäßigen Wetters startete ich um halb 10 in Erlangen. Zum Mittagessen legte ich einen Stopp in Archshofen im Taubertal ein. Außerdem vervollständigte ich dort noch mein Gepäck.

 

Erste Mittagspause in Archshofen
Erste Mittagspause in Archshofen

Pünktlich zum Anpfiff der Bundesliga ging es dann Bayern 1 hörend noch über das Gau rein ins Maintal und bis Würzburg. Am Ende des Tages stehen gut 130km auf dem Tacho, für die ich 6 1/2 Stunden benötigte.

Tag 2

(Würzburg –> Karlstadt –> Gemünden –> Burgsinn –> Mottgers–> Schmalnau –> Hettenhausen)

Sonntag morgen, halb 10 in Würzburgs Sanderau: Ausgeschlafen, gefrühstückt, die Taschen wieder aufs Radl gepackt und sogar das Wetter macht heute besser mit: Auf geht`s zur 2. Etappe vom Maintal durch das Tal der Sinn in die Rhön. Momentan, nachmittags um 2 Uhr sitze ich in Burgsinn und mache Mittag. Mahlzeit!

Nun, am Abend noch das Fazit des 2. Tages: Gut 120 km auf dem Tacho bei bis auf einen Schauer top Radlwetter. Nach Obersinn im Sinntal lässt die Beschaffenheit des Radwegs etwas zu wünschen übrig (Schotter/holprig) und der Übergang vom Sinntal ins Fuldatal hat es mit einigen giftigen Steigungen hinten raus in sich! Übernachtungsstop ist nun in Hettenhausen (Landgasthof St. Georg) am Fuß der Wasserkuppe (Anm. der Red.: Dort entspringt die Fulda).

Da geht’s jetzt morgen zu Beginn des Tages hoch und dann wieder fuldaabwärts möglichst nah bis an Bad Hersfeld ran.

Tag 3, Mo, 27.04.2015

(Hettenhausen –> Wasserkuppe –> Hettenhausen –> Fulda –> Schlitz –> Niederaula)

Nach dem Start kletterte ich heute noch auf die 950m hohe Wasserkuppe (neblig war es heute da oben).

Nebel auf der Wasserkuppe
Nebel auf der Wasserkuppe

Die letzten 8 km ab Gersfeld haben es da ganz schön in sich. Zweistellige Prozent Steigungsabschnitte auf Schotter sind mies! Glücklicherweise hatt ich am Morgen eine goldene Idee: Da ich auf dem Rückweg von der Wasserkuppe wieder in Hettenhausen vorbei komme, fragte ich den Wirt der Gaststätte ob ich das Gepäck deponieren könne: War Ok und so konnte ich die Wasserkuppe ca 20 Kilogramm leichter erradeln. Nachdem ich mein Gepäck dann wieder aufgeschnürt hatte lief es auf dem Fuldatalradweg über Fulda

Stadtschloß in Fulda
Stadtschloß in Fulda

locker und leicht dahin.

Das wäre mir auch fast gelungen: Ab 17 Uhr setze Dauernieselregen ein, den ich dann irgendwann nicht mehr länger abwarten wollte und so fuhr ich im Regen noch einige Kilometer und kam bis Niederaula. So stehen heute 90km auf dem Tacho.

Tag 4

(Niederaula –> Bad Hersfeld –> Friedlos –> Rotenburg an der Fulda –> Melsungen –> Röhrenfurth)

Sehr schlechtes bis kein Mobilfunknetz hier, darum kurz: Bis ca 30 km vor Kassel gekommen: auf dem Campingplatz Fuldawiese bei Röhrenfurth. Es war windig heute und zwar Gegenwind! So kam ich auf knapp 90km bei einer Fahrzeit von 4h 57min.

Tag 5

(Röhrenfurth –> Guxhagen –> Kassel –> Hannoversch Münden –> Bad Karlshafen –> Beverungen –> Höxter)

Heute, Mittwoch 29.04., wieder ein ausführlicheres Update: Nach der Nacht im Wohnwagen! auf dem Campingplatz musste ich erst ein Frühstück organisieren – das gab’s heute auf dem Campingplatz nicht. Die Bäckerei im nächsten Ort – Körle – half da gut aus. Dann konnte es losgehen: Die Sonne war auch da, der Gegenwind hingegen nicht mehr. So rollte ich bis Mittag über Kassel schön bis zum Zusammenschluss der Fulda mit der Werra zur Weser in Hann.-Münden.

Wo Fulda und Werra zur Weser werden!
Wo Fulda und Werra zur Weser werden!

Zufälligerweise standen genau da, was die Gesamtstrecke anbelangt, die 500km auf dem Tacho. Nach dem ersten Weserfoto, einer Mittagspause und dem Auffrischen der Vorräte ging es aber noch gute 70km an der Weser entlang. Markant: Die vielen Weserfähren!

Nach in Summe 133km kam ich dann abends im nordrhein-westfälischen Höxter an, wo ich nach kurzer Suche das für seine **-2 Sterne echt gut ausgestattete Hotel „Corveyer Hof“ fand.

Tag 6 (30.04.2015)

(Höxter –> Holzminden –> Bodenwerder –> Hameln –> Rinteln –> Porta Westfalica)

Am heutigen Donnerstag, den 30.April sollte Minden das Tagesziel sein: Ein gewitterartiger und kräftiger Schauer ließ mich aber ca. 5 km vorher in Porta Westfalica in der dortigen kleinen, aber feinen Jugendherberge mit einem sehr netten Herbergsvater stoppen. Hier durchbricht die Weser das Bergland und mit dem großen Kaiser-Wilhelm-Denkmal sieht das schon sehr imposant aus.

Porta Westfalica im Abendrot
Porta Westfalica im Abendrot

Die Tour heute lief sonst ganz gut. Sonne und Wolken wechselten sich ab und auch der Wind blies mal von vorne mal von hinten. Das könnte aber auch an den vielen Weser Windungen gelegen haben 😉 Sehenswert waren die Münchhausen-Stadt Bodenwerder und die des bekannten Rattenfängers: Hameln.

Am Ende stehen heute 117,5km zu Buche.

Am Maifeiertag morgen möchte ich möglichst nah an Bremen herankommen, zumindest bis Verden.

Tag 7 (01.05.2015)

(Porta Westfalica –> Minden –> Petershagen –> Nienburg –> Hoya –> Verden (Aller) –> Langwedel)

Bisher gut im Plan: Mittagspause in Nienburg, die letzten Kilometer freundlich von einem Rennradler im Windschatten in die Stadt gezogen worden. Es weht gut und so bringt das einiges: Statt gut 20 km/h läuft es mit knapp 30 km/h!

Macht das Wetter noch vollends mit heute, könnte das die längste Etappe der Tour werden und mich bis auf ein paar Dutzend Kilometer bis an Bremen heranführen.

Haake Beck!
Haake Beck!

So, und knapp wurde es das dann auch: Nach 137km und wirklich kurz vor knapp (es wurde kurz vor 20 Uhr schon merklich kühler) landete ich in einem Landgasthof in Langwedel ca 50km vor Bremen. Beim Abendessen (sehr gut und auch das korrekte Bier wird ausgeschenkt)

im örtlichen Wirtshaus „Klenke“ durfte ich dann den durch und durch Grün-Weiss eingestellten Wirt und seine Gäste (ein Augsburger, mein Übernachtungs-Gastgeber…) kennen lernen und wir schwelgten gemeinsam in grün-weissen Erinnerungen. Ein Top – Abend!

Tag 8 (Langwedel –> Achim –> Werder –> Weserstadion (Bremen) )

Nach einem guten Frühstück ging es dann heute bei recht schönem Wetter mit mäßigem Gegenwind auf die letzten 55km bis Bremen.

Auf dem Weserdeich
Auf dem Weserdeich

Recht pünktlich mittags um 12 Uhr erblickte ich dann in der Ferne die markanten Flutlichtmasten des Weserstadion. Das war dann schon ein tolles Gefühl, es tatsächlich geschafft zu haben.

Am Weserstadion angekommen!
Am Weserstadion angekommen!

Am Stadion habe ich dann mal kurz gestoppt, aber es war noch nicht sehr viel los. Also erst mal weiter zur Jugendherberge wo ich die letzte Übernachtung gebucht hatte.

Nach Verpflegung und Kauf eines Gürtels – die Hose sitzt nun nicht mehr so eng 😉 – wieder auf zum Stadion zum Spiel. Gemeinsam mit Andy, unserem Vorstand, Janina und ihrer Freundin Steffi genossen wir dann die Stimmung in der Ostkurve, und die vor allem top von Werder gespielte 2. Halbzeit, die dann durch das Siegtor von Nachwuchsnationalspieler Davie Selke gekrönt wurde! #Heimsieg !

Diesen Sieg feierten wir dann noch gemeinsam im Bremer „Viertel“ mit den anderen Fans.

Tag 8 (Rückreise)

Nun, am nächsten Tag, Sonntag, sitze ich im Fernbus Richtung Süden . Das Fahrrad ist auch mit an Bord, allerdings wurde es entgegen meiner angebrachten Zweifel einfach unten reingelegt und nicht gesichert. Ob das Mal gutgeht…

Jetzt kann ich ein Gesamt-Fazit ziehen:

  • 7 1/2 Tage geradelt: 45h 27min Fahrzeit; 882km und somit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,4km/h
  • 0 Stürze, 0 Platten, 0 Pannen/Defekte – besser geht’s nicht. Lediglich 1x Kette kostenlos geölt bekommen (Bad Hersfeld)
  • Dank Smartphone mit GPS Track und größtenteils sehr guter Ausschilderung keine Handvoll Irrfahrten und die nie länger als wenige hundert Meter, bevor ich’s bemerkte.
  • Kosten: In Summe hat die Tour recht genau 500€ gekostet. Diese beinhalten 7 kostenpflichtige Übernachtungen (1x Campingplatz, 3x Gasthaus, 2x Jugendherberge, 1x Hotel, 1x privat kostenlos) und sämtliche Verpflegung (Frühstück, wenn nicht bei Übernachtung inklusive, Marschverpflegung, meistens Mittagessen 2 go, Abendessen). Nicht eingerechnet sind Ausgaben, die ich vorab für Ausrüstung getätigt habe (neuer Tacho, spezielle Radlkleidung, nochmal neue Schuhe) oder der Gürtel, den ich in Bremen brauchte, weil die Hose dann rutschte 😉
  • Wetter: War in Summe besser als befürchtet. Lediglich 2 stärkere Schauer abbekommen, wobei ich mich bei einem gut unterstellen konnte, und der auch nach 10Minuten schon wieder rum war
  • 60 von 71 gesuchten Geocaches gefunden 🙂
Nun gilt es also dass Ganze noch mal eine Nummer größer als Gruppe des Fanclubs zu absolvieren! Hierfür suchen wir gerne ein Sponsoren, der die Aktion finanziell unterstützt (bspw. 10ct/geradeltem Kilometer) und wir dieses Geld dann einer guten Sache zukommen lassen können.

Ergänzung: Und auch Werder hat von der Radtour mitbekommen und widmete dem Einsatz einen Tweet im offiziellen Twitter-Kanal

Der Tweet von SV Werder Bremen
Der Tweet von SV Werder Bremen